Zeit / 10

Heute abend schreibe ich im Garten. Es ist der perfekte Abend: nicht zu warm, nicht zu kalt, ein paar Federwölkchen am Himmel und der bereits mehr als halb volle Mond in direkter Sichtachse. Ein Gläschen Rotwein wartet auf mich. Und was mach ich Dussel? Vergeude eine halbe Stunde, um noch schnell in Facebook zu blättern. Da steht inzwischen so viel lahmes Zeug drin, dass  die paar „guten Häppchen“ es nicht aufwiegen. Und dann diese Sogwirkung: einmal aufgerufen locke ich erst wieder aus, wenn ich bis nach unten durchgerollt habe. Wie gut, dass ich es nur alle paar Tage mache. Flashmobs verpasse ich auf die Art dann meistens. So wie gestern. Da haben Menschen sich in Badebekleidung direkt hinter der Krämerbrücke niedergelegt, 3 Finger in die Luft gestreckt und so deutlich gegen die Schliessung eines der ältesten städtischen Freibäder (Drei-Brunnen-Bad) protestiert. Solche Aktionen finde ich wirklich gut. Und lustig. Und hätte ich rechtzeitig erfahren, wenn ich vorher in Facebook gewesen wäre. Also heisst es weiterhin: Abwägen, Hinspüren, Entscheidungen treffen. Und laue Sommerabende in echt geniessen. Libertad…:)

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